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Das Hunde-Nervensystem: Wie Co-Regulation & Ruhephasen Überreizung verhindern

Ob dichtes Stadtgetümmel, ständig wechselnde Gerüche oder aufregende Begegnungen beim Spaziergang: Das Nervensystem unserer Hunde ist im modernen Alltag oft im Dauereinsatz. Während wir Menschen Reize meist unbewusst filtern, verarbeitet der Hund seine Umwelt hochsensibel. Wenn Reizüberflutung auf zu wenig Erholung trifft, schüttet der Körper vermehrt Stresshormone wie Cortisol aus. Die Folge: Der Hund wird ruhelos, schreckhaft oder lässt sich schwer beruhigen.

SCHLAF UND RUHE: DIE REGENERATION FÜR DAS HUNDEGEHIRN

Viele Halter sind überrascht, wenn sie hören, wie viel Schlaf ein gesunder Hund tatsächlich benötigt. Während Welpen und Senioren bis zu 20 Stunden ruhen, braucht auch ein ausgewachsener Hund im Schnitt 18 bis 20 Stunden Schlaf und tiefe Ruhephasen am Tag.

In diesen Ruhephasen passiert Entscheidendes im Nervensystem:

  • Gelerntes und Erlebtes des Tages wird im Gehirn verarbeitet und gefestigt.
  • Der Stresshormonspiegel sinkt langsam wieder auf ein gesundes Basisniveau ab.
  • Muskeln, Immunsystem und Nervenzellen regenerieren sich.

WAS IST CO-REGULATION UND WIE HILFT SIE DEINEM HUND?

Hunde sind hochsoziale Lebewesen. Sie orientieren sich stark an der physiologischen und emotionalen Verfassung ihrer Bezugsperson. Das Prinzip der Co-Regulation beschreibt, wie wir durch unsere eigene Ruhe und Verlässlichkeit das Nervensystem unseres Hundes positiv beeinflussen können.

Wenn dein Hund aufgeregt, gestresst oder überfordert ist, nützt ein lautes Kommando wenig – sein Gehirn befindet sich im Überlebensmodus. Stattdessen hilft Folgendes:

1. Atme bewusst durch

Deine Atmung und deine Herzfrequenz übertragen sich spürbar auf deinen Hund. Tiefes, langsames Ausatmen signalisiert seinem Nervensystem: „Es besteht keine Gefahr.“

2. Körperkontakt mit Ruhe anbieten

Ein ruhiges, flächiges Auflegen der Hand auf die Schulter oder die Flanke des Hundes setzt das Kuschelhormon Oxytocin frei und hilft, den Puls zu senken. Vermeide schnelles, hektisches Streicheln.

3. Sanfte pflanzliche Begleitung für den Alltag

Wenn das Nervensystem durch Umweltreize, Veränderungen oder innere Unruhe besonders gefordert ist, kann die Natur sanft unterstützen. Unsere Wuff's Best Globuli Angst & Stress (Nr. 2) helfen feinfühlig dabei, innere Anspannung abzubauen und das Nervensystem wieder ins Gleichgewicht zu begleiten.

FAZIT: WENIGER IST OFT MEHR

Ein ausgeglichener Hund entsteht meist nicht durch noch mehr Beschäftigung, sondern durch gezielte Ruhe. Achte im Alltag auf regelmäßige Auszeiten und schenke deinem Hund die Sicherheit einer gelassenen Führung.

Lies dazu auch unseren Beitrag Beschwichtigungssignale beim Hund: 5 feine Zeichen, die du kennen musst.